Eine Analfistel heilt nicht von allein — aber sie muss auch nicht mit dem Messer behandelt werden
Viele Patienten scheuen die OP aus Angst vor Rezidiven oder einer Schwächung des Schließmuskels. Mit vier abgestuften, muskelschonenden Verfahren — zwei davon Eigenentwicklungen von Dr. Haffner — bieten wir für nahezu jede Fistelsituation eine Lösung ohne Schnitt durch den Schließmuskel.
Suchen Sie nach Steißbeinfistel? Das ist ein anderes Krankheitsbild — klicken Sie hier zu unserem LSPC-Verfahren (Laser Sinus Plastic Closure).
Was Patienten mit Analfistel am meisten fürchten
Die Sorgen sind berechtigt — unbehandelt heilt eine Fistel praktisch nie, und die klassische Chirurgie birgt reale Risiken. Genau deshalb haben wir unser Behandlungsspektrum in den letzten Jahren gezielt weiterentwickelt.
„Meine Fistel heilt einfach nicht"
Analfisteln verschließen sich fast nie von selbst — ohne Behandlung drohen wiederkehrende Abszesse, Ausfluss und ständige Reizung.
„Herkömmliche OPs schlagen bei mir fehl"
Klassische Spaltungen oder unpräzise Voroperationen führen häufig zu Rezidiven — besonders bei komplexen oder bereits voroperierten Gängen.
„Ich habe Angst vor Inkontinenz"
Wird der Schließmuskel bei der OP durchtrennt, drohen Teilinkontinenz und Kontrollverlust — eine berechtigte Sorge bei klassischen Fistel-Operationen.
„Ich will keine große, schmerzhafte OP"
Lange Wundheilung, Schmerzen beim Sitzen und Stuhlgang, Ausfallzeiten von Arbeit und Sport — die klassische Chirurgie kostet Lebensqualität.
Warum viele Fisteln trotz Behandlung zurückkehren
- Die innere Öffnung im Enddarm wird nicht sicher genug verschlossen
- Der Fistelgang wird nur teilweise behandelt — Restgewebe bleibt infektionsanfällig
- Zur Sicherheit wird zu viel Schließmuskel durchtrennt — auf Kosten der Kontinenz
- Ein Standardverfahren wird unabhängig vom individuellen Fistelverlauf angewendet
Was Patienten am meisten fürchten: Inkontinenzgefahr bei der Fistel-OP, Stuhlschmieren, lebenslange Schließmuskelschwäche.
Dagegen setzen wir vier revolutionäre, neue Laser- und plastisch-mikrochirurgische Methoden ein!
Sechs abgestufte Verfahren — drei davon weltweit neu
Von der bewährten klassischen LIFT-Technik bis zur von Dr. Haffner selbst entwickelten Kombination aus Laser und plastischer Deckung: Wir wählen das Verfahren, das zu Länge, Lage und Vorgeschichte Ihrer Fistel passt — immer mit dem Ziel, den Schließmuskel vollständig zu erhalten.
★ Laser-LIFT nach Haffner, LFPC & FistelEx sind Eigenentwicklungen unserer KlinikZum Hintergrund: die Analfistel und der Abszess
Ein perianaler Abszess geht der Analfistel häufig voraus — er ist meist der Ausgangsbefund, bevor sich daraus eine Fistel entwickelt. Bei uns wird ein solcher Abszess punktiert und mit Laser verschlossen, ganz ähnlich wie eine Fistel selbst. Liegt zusätzlich bereits eine Analfistel vor, kombinieren wir die Behandlung mit einer Fadendrainage (siehe Methode 6 unten).
LIFT — die bewährte Standardtechnik
Über einen kleinen Schnitt in der natürlichen Rinne zwischen innerem und äußerem Schließmuskel wird der Fistelgang dargestellt, zweifach mit Faden unterbunden und dazwischen durchtrennt. Die innere Öffnung im Enddarm wird zusätzlich vernäht. Das Verfahren eignet sich für transsphinktäre Fisteln, auch höhergradige* — die Erfolgsraten schwanken in Studien allerdings erheblich und sinken deutlich bei Rezidivfisteln oder Voroperationen.*
Laser-LIFT nach Haffner
Das klassische LIFT-Verfahren ist wirkungsvoll, seine Erfolgsraten schwanken jedoch von Studie zu Studie deutlich.* Dr. Haffner hat die Technik konsequent weiterentwickelt, um dieses Ergebnis zuverlässiger zu machen: Nach der bewährten Durchtrennung und Ligatur wird zusätzlich eine feine Laserfaser in den verbleibenden Gangabschnitt eingeführt und beim langsamen Zurückziehen aktiv abgestrahlt — stets mit sicherem Abstand zur Naht. Die Kombination aus mechanischem und thermischem Verschluss wirkt synergistisch.
- Synergistische Erhöhung der Verschlusssicherheit gegenüber reinem LIFT
- Schnellere Arbeits- und Sportfähigkeit
- Weitgehende Schmerzfreiheit, normaler Stuhlgang ohne Ausfluss
Laser-Fistelverschluss
Über die äußere Fistelöffnung führen wir einen dünnen Laserkatheter bis zur inneren Öffnung im Enddarm vor. Dort wird zunächst mittels Laserkoagulation ein stabiler Verschlusszylinder erzeugt. Beim anschließenden langsamen, kontrollierten Zurückziehen gibt die Faser fortlaufend Laserenergie zirkulär an die Gangwand ab — der gesamte Fistelgang wird durch die kontinuierliche Koagulation narbig verschlossen, ganz ohne Naht und ohne operative Darstellung zwischen den Schließmuskeln.
Der Laser-Fistelverschluss ist ein neueres Verfahren. Die S3-Leitlinie Kryptoglanduläre Analfisteln stuft laserbasierte Methoden mangels ausreichender vergleichender Studien bislang nicht als allgemeine Standardtherapie ein; eine gesonderte, standardisierte Leitlinie zu FiLaC existiert bei der International Society of Laser Proctology (ISoLP).*
Die Laser-Fistel-OP verläuft nach dem Funktionsprinzip des sogenannten FiLaC-Laserverfahrens von biolitec — bei uns jedoch mit einem speziellen Laser-Fistula-1470-nm-Laserkatheter der ARC Laser GmbH aus Nürnberg.
Da hier keine operative Darstellung im Sphinkterbereich nötig ist, eignet sich dieses Verfahren gerade auch für komplexere, trans- und extrasphinktäre Fisteln, bei denen die klassische LIFT-Technik an ihre Grenzen stößt.*
Besonders geeignet für längere, gewundene oder bereits voroperierte Fistelgänge, bei denen ein Schnitt in der Muskelrinne vermieden werden soll.
LFPC — Laser Fistel Plastische Chirurgie
Die LFPC-Technik (Laser Fistula Plastic Closure) erweitert den vollständigen Laser-Fistelverschluss um zwei zusätzliche Sicherungsschritte, die ausschließlich bei diesem Verfahren zum Einsatz kommen: eine muskuläre Naht der inneren Öffnung sowie deren Deckung mit einem lokalen, plastisch verschobenen Schleimhautlappen (Advancement Flap). Dieser dünne, flache Lappen liegt quer zum ehemaligen Fistelverlauf auf der Darmwand und wird ringsum mit feinen Einzelnähten fixiert.
Empfehlenswert bei größerer innerer Öffnung, Rezidivfisteln oder komplexem Gangverlauf — wenn die höchstmögliche Verschlusssicherheit gefragt ist.
FistelEx
Als in der Praxis durchgesetztes Standardverfahren nennt die S3-Leitlinie Kryptoglanduläre Analfisteln (AWMF-Register-Nr. 088/003) die Fistulektomie mit primärer Sphinkterrekonstruktion. FistelEx ist die von Dr. Haffner konsequent weiterentwickelte, mikrochirurgische Variante dieses etablierten Verfahrens.*
Der Fistelgang wird zunächst vollständig mikrochirurgisch mit dem Laserskalpell bis zum Schließmuskel freipräpariert und komplett ausgeschält. Am Schließmuskel wird die Fistel mit zwei Fadenschlaufen sicher verschlossen; der periphere, bereits abgesetzte Fistelanteil wird anschließend vollständig entfernt.
Der entscheidende Vorteil: Naht und Abbindung der inneren Öffnung liegen außerhalb des Enddarms, in einer sauberen, sterilen Zone. Dort halten sie besonders zuverlässig und dauerhaft — das macht dieses Verfahren zu unserer Methode mit der geringsten Rezidivquote.
Aufgrund seiner mikrochirurgischen Komplexität bleibt dieses Verfahren erfahrenen, auf Analfistelchirurgie spezialisierten Operateuren mit jahrzehntelanger Expertise vorbehalten. Es erlaubt jedoch auch bei hohen, extrasphinktären Fisteln einen sicheren Verschluss unter vollständigem Erhalt des Schließmuskels.
Fadendrainage
Die Fadendrainage dient der Säuberung, Abgrenzung und Beruhigung von Fistel und Umgebung — etwa bei akuter Entzündung oder zur Vorbereitung einer späteren OP. Sie kann eine Fistel jedoch nicht dauerhaft heilen. Für die definitive Heilung sind die Verfahren 1–5 — unsere Laser- bzw. mikrochirurgisch-plastischen Fistel-Operationen — das geeignete Mittel.
Warum die neuen Methoden einen echten Unterschied machen
Alle hier vorgestellten Verfahren unterscheiden sich von den früheren, schließmuskelschädigenden Operationstechniken — etwa der Fistelspaltung mit Muskeldurchtrennung oder dem schneidenden Faden — gerade durch ihre hohe Effektivität bei vollständigem Erhalt des Schließmuskels. Zuverlässig durchführbar ist das allerdings nur in darauf spezialisierten Fistelzentren: Dr. Haffner verfügt über 45 Jahre operative Erfahrung, seine proktologische Kernausbildung absolvierte er beim damals leitenden Proktologen Ungarns, Prof. L. Ritter — eine Kombination, die sich nur schwer findet.
Höhere Effektivität
Zwei Wirkprinzipien statt einem — mechanischer und thermischer Verschluss ergänzen sich.
Mehr Rezidivfreiheit
Der behandelte Restgang wird über die gesamte Länge zusätzlich versiegelt.
Schließmuskel geschont
In allen hier vorgestellten Verfahren bleibt die Muskulatur vollständig funktionstüchtig.
Kurze Ausfallzeit
Rasche Arbeits- und Sportfähigkeit statt wochenlanger Schonung.
Weitgehende Schmerzfreiheit
Deutlich weniger Beschwerden als bei der klassischen offenen Chirurgie.
Normaler Stuhlgang
Ohne Ausfluss oder Eiter — wie vor der Erkrankung.
Eine moderne Design-Klinik mit High-Tech-Laser- und Endoskopie-Ausstattung
Mitten in Köln, mit Blick auf den Dom: helle, klimatisierte Behandlungsräume, hochauflösende Laser- und Endoskopie-Bildwandler und ein Team, das täglich mit dieser Technik arbeitet — für präzise Diagnostik und schonende Eingriffe auf höchstem technischen Niveau.
Ein weltweit gefragtes Zentrum für Laser-Proktologie
4-facher Facharzt
- ★ FOCUS-empfohlen — Deutschlands Top-Proktologen & -Gefäßchirurgen (FOCUS-Ärzteliste)
- ★ International zertifiziert für ästhetisch-plastische Chirurgie (Cambridge, UK)
- ★ Eigene Laserausbildung seit 2014, u. a. am Ev. Krankenhaus Witten
- ★ Entwickler eigener Laser-Chirurgie-Innovationen (Laser-LIFT, LFPC, Varikolaser, LHPC u. a.)
- ★ Weltweit gesuchtes Zentrum für Laser-Proktologie — Patienten reisen gezielt aus Dubai, Saudi-Arabien, den USA und Schweden für Fistel-Behandlungen an
- ★ Vier Facharztbezeichnungen: Chirurgie, Gefäßchirurgie, Phlebologie, Proktologie
- ★ Ehemaliger Ausbilder von Chirurgen an renommierten europäischen Kliniken
Erfahrung
Eingriffe
Privatpraxis in Köln
Chefarzt-Erfahrung
Anerkennung
Patientinnen und Patienten reisen für die Fistel-Behandlung gezielt aus Dubai, Saudi-Arabien, den USA und Schweden nach Köln — ein Beleg für den internationalen Ruf unseres Laser-Proktologie-Zentrums.
Ablauf Ihrer Behandlung
Beratung
Online oder in der Praxis, diskret und einfühlsam
Untersuchung
Schmerzfrei, mit Endoskopie und Ultraschall zur genauen Fistelkartierung
Planung & Aufklärung
Individuelle Wahl des passenden Verfahrens aus den vier Optionen
Kostenübersicht
Transparent nach Gebührentabelle, inkl. Beratung für gesetzlich Versicherte
OP-Termin
Schnell und flexibel, ambulant durchführbar
Was unsere Patienten berichten
Fühlte sich von Anfang bis Ende gut aufgehoben, lobt Beratung und Betreuung — „keine großen Wunden, erträgliche OP-Schmerzen, keine Bettlägerigkeit".
Nach drei erfolglosen Operationen in einem Krankenhaus wegen einer Steißbeinfistel — trotz Chefarztbehandlung über eineinhalb Jahre — fand er bei Dr. Haffner in kürzester Zeit und „ohne Schmerzen" die Lösung.
Fühlte sich jederzeit bestens aufgehoben, Praxisteam ausgesprochen freundlich und gut organisiert — „sein Erfahrungsschatz ist unbezahlbar".
Nach drei Krankenhausaufenthalten wegen einer immer wiederkehrenden Steißbeinfistel mit der Lasermethode operiert — seither ist „alles sehr super verheilt", keine Probleme mehr.
Mit einer sehr schmerzhaften Analfistel noch am selben Tag operiert, nachdem ein anderer Proktologe ihn zuvor nur mit einer Creme nach Hause geschickt hatte — seither „nahezu beschwerdefrei".
Sagte eine geplante OP kurzfristig ab — Dr. Haffner nahm sich persönlich Zeit für eine ausführliche Erklärung. „Diese außergewöhnliche Fürsorge hat mich zutiefst beeindruckt."
Chirurgische Behandlung am Enddarm, bereits am OP-Tag keine Schmerzen und am nächsten Morgen ganz ohne Schmerzmittel. „Eine in jeder Weise empfehlenswerte Klinik!"
Begleitet das Praxisteam seit Jahren, geprägt von medizinischem und menschlichem Vertrauen: „Wir kamen als Patienten und gingen als Freunde."
Für die Behandlung von Analfistel und Hämorrhoiden 100 km aus Koblenz angereist, weil andere Praxen erst nach zwei Wochen Wartezeit einen Termin anboten — „das sind mir die Kilometer wert".
Lassen Sie uns gemeinsam das richtige Verfahren finden
Vier abgestufte, schließmuskelschonende Methoden — wir beraten Sie ausführlich, welche für Ihre individuelle Fistelsituation die beste Balance aus Sicherheit und Aufwand bietet.
* Angaben zu Erfolgsraten, Rezidivrisiko und Einsatzgrenzen des LIFT-Verfahrens sowie zur Eignung laserbasierter Verfahren bei komplexen, trans- und extrasphinktären Fisteln beruhen auf der aktuellen koloproktologischen Studienlage, u. a. Rojanasakul et al. (Erstbeschreibung LIFT, 2007) sowie mehreren retro- und prospektiven Kohortenstudien und Metaanalysen der letzten Jahre zu transsphinktären und hoch-transsphinktären Analfisteln. Die Einordnung der Fistulektomie mit primärer Sphinkterrekonstruktion als in der Praxis durchgesetztes Standardverfahren sowie die Einschätzung laserbasierter Verfahren als bislang nicht ausreichend durch vergleichende Studien belegt, stützen sich auf die S3-Leitlinie Kryptoglanduläre Analfisteln (AWMF-Register-Nr. 088/003, 2. revidierte Fassung) und die dort zitierte Literatur.